Arik Hayut sitzt im Roten Sessel für ein Interview

Ein Gespräch im Roten Sessel

Das Portrait über Arik Hayut

In der bekannten Porträt­serie stellen wir Menschen vor, die mit einer Krebs­er­kran­kung einen schwe­ren Schick­sals­schlag erlitten haben. In 15-minütigen Inter­views sprechen sie über ihren Umgang mit der Erkran­kung und wie sie mit ihrem Leben zu neuer Kraft gefunden haben. Ver­schaffen Sie sich einen Eindruck.

Arik Hayut erhielt 2004 die Diagnose Magen­krebs. Erleben Sie den Künstler, der sagt, die schwere Krankheit hat ihn gezähmt und fokussierter gemacht.

zum Video mit Arik Hayut

Magen­krebs

Wissenswertes

Der Magen als Verdauungsorgan besteht aus Muskelgewebe, das innen mit einer Schleimhaut ausgekleidet ist. Das Fassungsvermögen ist individuell unterschiedlich und beträgt etwa 1,5 Liter. Darin wird der Nahrungsbrei mit dem Magensaft vermengt, auf die gleiche Temperatur gebracht und geschichtet und gespeichert. Durch Muskelkontraktionen wird die Nahrung weiter in Richtung Darm transportiert.

Erkrankung

Magenkrebs gehört zu den wenigen Krebsarten, deren Häufigkeit in den westlichen Ländern in den vergangenen Jahrzehnten abgenommen hat. Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Männer bei etwa 72, für Frauen bei 75 Jahren. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Erste Anzeichen, die auf eine Magenkrebserkrankung hindeuten können, sind häufig unspezifisch und nicht eindeutig: Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, häufiges Erbrechen und Appetitlosigkeit, Schluckbeschwerden, unklarer Gewichtsverlust, Blut im Stuhl, unklare Blutarmut. Wenn die beschriebenen Beschwerden nicht von alleine weggehen, sollte man sich vom Arzt untersuchen lassen.

Wichtig: Je früher ein Magenkarzinom erkannt wird, desto besser sind die Chancen auf eine Heilung.

Umfallende Dominosteine. Die Kettenreaktion wird durch einen dazwischengelegte Hand aufgehalten.

Risikofaktoren Magen­krebs

  • Ernährungsgewohnheiten (häufiger Verzehr von gesalzenem Essen und geringer Konsum von frischem Gemüse und Obst)
  • Infektionen (Bakterium Helicobacter pylori)
  • Vorerkrankungen (chronische Entzündung der Magenschleimhaut, Adipositas)
  • vorausgegangene Magenoperationen
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • genetische Veranlagung (Magenkrebs bei Eltern, Geschwistern oder Kindern)

Fakten & Zahlen

Magen­krebs (auch Magenkarzinom genannt)

15.492

Neuerkrankungen pro Jahr

6.034

Frauen

9.458

Männer

Weitere Informationen zum Magen­krebs finden Sie im Onko-Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft.

*Quelle: RKI, 2017

Beratung und Unterstützung bei Magen­krebs

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Es gab viele “Dunkelschwarze Momente”, aber noch mehr “Helle Stunden”. Am Ende der Zuversicht, gab mir der Besuch meiner (inzwischen leider verstorbenen) kleinen Schwester, meinen Kampfgeist zurück und prägt mich bis heute. Der Augenblick im Algonquin Park /Kanada inmitten purer Natur, wo ich nur mein vor Dankbarkeit pochendes Herz hörte gibt mir Kraft und Zuversicht für die Zukunft.

Irmhild Fuchs Betroffene, Magen­krebs

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