Heidi Sand sitzt in einer Kunstgalerie im Roten Sessel für ein Interview

Ein Gespräch im Roten Sessel

Das Portrait über Heidi Sand

In der bekannten Porträt­serie stellen wir Menschen vor, die mit einer Krebs­er­kran­kung einen schwe­ren Schick­sals­schlag erlitten haben. In 15-minütigen Inter­views sprechen sie über ihren Umgang mit der Erkran­kung und wie sie mit ihrem Leben zu neuer Kraft gefunden haben. Ver­schaffen Sie sich einen Eindruck.

Die Diagnose Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium kam für die Bildhauerin Heidi Sand völlig unerwartet. An diesem tiefsten Punkt in ihrem Leben, beschließt sie den höchsten Punkt der Erde zu erklimmen.

zum Portrait über Heidi Sand

Darm­krebs

Wissenswertes

Der Darm hat eine Länge von fünf bis sieben Meter und ist innen mit Schleimhaut ausgekleidet. Diese ist in unterschiedlichen Formen in Falten gelegt. Dadurch kommt es zu einer Oberflächenvergrößerung, was wiederum wichtig für die Nährstoffaufnahme ist.

Grundsätzlich wird zwischen dem Dünndarm und dem Dickdarm unterschieden. Diese beiden Bereiche lassen sich wiederum in verschiedene Abschnitte aufteilen.

Erkrankung

Ungefähr jede achte Krebserkrankung betrifft den Darm, die sich häufig aus kleinen Schleimhautausbuchtungen, sogenannten Polypen heraus entwickelt. Auffälligkeiten für eine Erkrankung können sein: Blut im oder auf dem Stuhl, unregelmäßiger (wechselnd oder neu aufgetretener fester oder flüssiger) Stuhlgang, Schmerzen beim Stuhlgang oder gar keine Symptome

Da 90 % der Darmkrebsfälle nach dem 50. Lebensjahr auftreten, werden hier verschiedene Vorsorgeuntersuchungen empfohlen. Diese übernimmt in aller Regel die Krankenkasse. So kann man einen Stuhltest auf verstecktes Blut machen oder eine Darmspiegelung – dies gilt für Männer ab 50 und Frauen ab 55 Jahren. Dabei können verdächtige Polypen auch gleich mitentfernt werden.

Erfreulich ist, dass sich in den vergangenen Jahren die Heilungs- und Überlebensraten von Personen, die an Darmkrebs erkrankt sind, entscheidend verbessert haben.

Umfallende Dominosteine. Die Kettenreaktion wird durch einen dazwischengelegte Hand aufgehalten.

Risikofaktoren Darm­krebs

  • Rauchen
  • Übergewicht
  • geringe körperliche Aktivitäten
  • hoher Alkoholkonsum
  • fett- und fleischreiche sowie ballaststoffarme Fehlernährung
  • Veranlagung, Vererbung, Genetik

Fakten & Zahlen

Darm­krebs (auch Dickdarmkrebs, Kolonkarzinom, Kolorektales Karzinom, Mastdarmkrebs, Rektumkarzinom genannt)

58.912

Neuerkrankungen pro Jahr

26.592

Frauen

32.320

Männer

Weitere Informationen zum Darm­krebs finden Sie im Onko-Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft.

*Quelle: RKI, 2017

Beratung und Unterstützung bei Darm­krebs

Heidi Sand vor der Eiger Nordwand, Grindelwald, SchweizEin Stapel aus Polaroid Bildern.
Mutmacher

Der Glaube versetzt Berge.

Glaube an dich selbst und du kannst alles erreichen was du willst.

Heidi Sand Betroffene, Darm­krebs
Tina Und Kati hatten beide Krebs und fordern zur Vorsorge aufEin Stapel aus Polaroid Bildern.
Mutmacher

Kati hat bereits 2022 durch ihre Aktion für Brust­krebs vielen geholfen und dazu aufgerufen zur Vorsorge zu gehen, wodurch es eine Rück­meldung von 40 Frauen und Männern gab, die leider positiv aber noch frühzeitig auf Brustkrebs getestet wurden!

Dieses Jahr haben Tina und Kati auf Darm­krebs aufmerksam gemacht!

Christina D. und Kathrin E. Krebsfront; Netzwerk für Patientenkompetenz , Brust­krebs, Darm­krebs

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Portrait Heidi Sand Portrait Heidi Sand

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ein Beitrag aus der Filmreihe "Gespräch im Roten Sessel"
Roter Sessel Icon

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