Peter Klaus Rambow sitzt vor einem Feuerwehrauto im Roten Sessel für ein Interview

Ein Gespräch im Roten Sessel

Das Portrait über Peter-Klaus Rambow

In der bekannten Porträt­serie stellen wir Menschen vor, die mit einer Krebs­er­kran­kung einen schwe­ren Schick­sals­schlag erlitten haben. In 15-minütigen Inter­views sprechen sie über ihren Umgang mit der Erkran­kung und wie sie mit ihrem Leben zu neuer Kraft gefunden haben. Ver­schaffen Sie sich einen Eindruck.

Als Feuer­wehr­mann ist Peter-Klaus Rambow Krisen­situa­tionen gewohnt. Auf eine Sache ist er jedoch nicht vorbereitet: seine Brust­krebs­diagnose. Wie geht er als Mann damit um?

zum Video mit Peter-Klaus Rambow

Brust­krebs (Mann)

Wissenswertes

Die männliche Brust ist ähnlich aufgebaut wie die weibliche. Sie besteht hauptsächlich aus den rudimentär angelegten Milchgängen, der Brustwarze, Fett- und Bindegewebe, Blut- und Lymphgefäßen.

Mit zunehmendem Alter kann sich – wie bei jedem Gewebe – der Brustkrebs in den Zellen dieser Milchgänge entwickeln.

Erkrankung

Mit nur einem Prozent ist der Brustkrebs bei Männern eine sehr seltene Erkrankung. Häufig wird er beim Mann in einem späteren Stadium diagnostiziert als bei der Frau. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass es für Männer keine Brustkrebs-Früherkennungs­programme gibt. Zudem denken viele Männer und teilweise auch die Ärzte bei Veränderungen im männlichen Brustbereich nicht direkt an Brustkrebs. Das ist wohl ein signifikanter Grund dafür, warum die Heilungschancen für Brustkrebs bei Männern schlechter sind als bei Frauen, da er zu spät erkannt.

Im Schnitt entwickelt sich Brustkrebs beim Mann im Alter von 72 Jahren. Bei etwa einem Viertel der männlichen Patienten beruht der Brustkrebs auf einer genetischen Veranlagung – das ist weit häufiger als bei Frauen. Bestimmte Genveränderungen (Mutationen) können das Brustkrebs-Risiko deutlich steigern. Diese Mutationen treten entweder spontan auf oder werden von den Eltern vererbt.

Umfallende Dominosteine. Die Kettenreaktion wird durch einen dazwischengelegte Hand aufgehalten.

Risikofaktoren Brust­krebs (Mann)

  • starkes Übergewicht (Adipositas)
  • hoher Alkoholkonsum
  • geringe körperliche Aktivität
  • Veranlagung, Vererbung, Genetik
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 2)
  • Lebererkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion, spezielle Hodenerkrankungen
  • Einnahme von Hormonen (z. B. anabole Steroide, Störungen des Hormonhaushaltes)
  • Gefährdung durch häufigen beruflichen Kontakt mit Erdöl, Abgasen oder hohen Temperaturen
  • Strahlung (langjährige oder hochdosierte radioaktive Oberkörperbestrahlungen)

Fakten & Zahlen

Brust­krebs (Mann) (auch Mammakarzinom genannt)

67.944

Neuerkrankungen pro Jahr

67.297

Frauen

647

Männer

Weitere Informationen zum Brust­krebs (Mann) finden Sie im Onko-Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft.

*Quelle: RKI, 2017

Beratung und Unterstützung bei Brust­krebs (Mann)

Beratung

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Während der Anschluss-Heilbehandlung war unsere Feuerwehr Ausrichter der lokalen Feuerwehrwettbewerbe, welche ich federführend geplant hatte. Ich konnte mich beurlauben lassen und der Veranstaltung beiwohnen und sie leiten . Nachdem alles super geklappt hat und unsere eine Mannschaft auf unserer neu errichteten Wettbewerbsbahn auch noch den ersten Platz belegte, wusste ich: jetzt geht es bergauf!

Peter-Klaus Rambow Betroffener, Brust­krebs (Mann)

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„Retten, Löschen, Bergen und Schützen“

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